Aktuelles und Presse

Neue Facebook-Seite

Folgt uns auf Facebook und verpasst keine Neuigkeiten mehr: Fluchtraum auf Facebook


Beratungscafé für junge Geflüchtete

Fluchtraum bietet ab August 2017 an zwei Tagen ein „Beratungscafé für junge Geflüchtete“ in Kooperation mit dem Jugendhaus Buchte (Buchstraße 14/15) an:

mittwochs und donnerstags, 16.30 – 19.00 Uhr

Junge Geflüchtete bekommen im Beratungscafé Unterstützung und Beratung in Fragen zu Ausbildung und Beruf, Alltagsleben, rechtliche Fragen, Hilfestellung bei Anträgen und Behördenangelegenheiten.

Das Projekt wird gefördert durch die Stadtteilinitiative „gemeinsam gut!“ der Sparkasse Bremen.


Save-the-Date! - Spendengala für die Unterstützung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge

Fluchtraum Bremen lädt am 26. November 2017 um 19 Uhr zu einer Benefizveranstaltung auf das Theaterschiff in Bremen ein.

Prominente lesen für junge Geflüchtete

Am Sonntag, 26. November 2017 stellen Prominente vor, welches Buch, welche Film zum Thema Flucht/Migration sie bewegt.

Die Gäste erwartet ein abwechslungsreicher Abend auf dem Theaterschiff mit Lesungen, Gesprächen und künstlerischen Darbietungen von jungen Menschen, die in den letzten Jahren nach Bremen geflüchtet sind und bei uns eine neue Heimat gefunden haben.

Die Ankündigung finden Sie hier.


Gemeinsame Erklärung Bremer Bürgerinnen und Bürger gegen Abschiebungen

Pressemitteilung vom 07.04.2017

Flüchtlingsrat Bremen, Fluchtraum Bremen e.V., Flüchtlingsinitiative Bremen e.V., Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit Bremen e.V., Afghanisch-deutsche Kulturinitiative, Equal-rights-for-all-Bündnis Bremen, Jugendliche ohne Grenzen, Friedensforum Bremen, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung, Arbeit und Leben e.V.

Am Mittwoch, den 05.04.2017 hat ein breites Bündnis aus den o.g. Bremer Initiativen und Organisationen zu einer Veranstaltung zum Thema „Von wegen sicher – Über die Situation in Afghanistan und Kritik der bundesdeutschen Abschiebepolitik“ eingeladen. Die Veranstaltung stieß auf sehr große Resonanz in Bremen - rund 200 Bremer Bürger und Bürgerinnen folgten der Einladung. Durch die Beiträge der ReferentInnen wurde deutlich, dass die Konstruktion sogenannter sicherer Regionen in Afghanistan durch die Bundesregierung jeglichen Fakten und Informationen über die tatsächliche Sicherheitslage und Entwicklungen vor Ort widerspricht. „Afghanistan dient als Übungsfeld für den Kriegseinsatz der Bundeswehr. Die dramatische Verschlechterung der Sicherheitslage in Afghanistan macht deutlich, dass dieser Kriegseinsatz nicht nur gescheitert ist, sondern dramatische Folgen für die ganze Region mit sich gebracht hat“ so die Referentin Claudia Haydt. So ist die Ausdehnung der Taliban heute größer als vor dem Kriegseintritt der NATO 2001. Ein Eingeständnis dessen würde jedoch eine Neubewertung militärischer Interventionen erfordern. „Jeder afghanische Staatsangehörige, der heute abgeschoben wird, muss als Beweis dafür hinhalten, dass der deutsche Kriegseinsatz erfolgreich war“. Vor diesem Hintergrund sind Abschiebungen mehr als zynisch. Während die Bundesregierung für sich beansprucht, bundesdeutsche Interessen auch militärisch bis zum Hindukusch zu verteidigen, sollen die Folgen und Betroffenen dieser Politik aus dem Sichtfeld verschwinden.

Vor diesem Hintergrund haben die rund 200 Teilnehmenden der Veranstaltung eine gemeinsame öffentliche Erklärung abgegeben: Darin sprechen sie sich klar und deutlich gegen weitere Abschiebungen aus – sei es auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Abschiebungen widersprechen grundlegend jedem humanitären Anspruch und verstoßen gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit sowie das Recht auf ein Leben in Würde und Sicherheit eines und einer jeden.


weiter zu den Presseberichten