Ich werde Vormund

Bei vielen entwickelt sich aus dem Engagement als Mentor_in eine Vormundschaft.

Wenn beide – Sie und der Jugendliche – es wünschen, wird nach einiger Zeit die Übertragung der Vormundschaft beim Familiengericht beantragt. Eine Vormundschaft für junge Flüchtlinge wird immer dann eingerichtet, wenn die Eltern verstorben, verschwunden oder nicht erreichbar sind.

Meine Aufgaben als Vormund

  • „das Beste für das „Mündel erreichen“ – Sie sind ist dem Wohl des Jugendlichen verpflichtet
  • „unterschreiben“ – Sie vertreten den Jugendlichen rechtlich
  • „aufpassen“ – Sie verantworten die Pflege und Entwicklung des Jugendlichen. (Gesundheit, Unterbringung, Schule und asyl-/aufenthaltsrechtliche Situation)
  • mindestens einmal pro Monat persönlicher Kontakt zum Jugendlichen
  • Umgangsrecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht

Was ist hilfreich für mein Engagement?

  • Freude am Umgang mit Jugendlichen
  • Bereitschaft, Zeit mit dem Jugendlichen zu verbringen
  • Empathie für den Jugendlichen, seine Interessen und Bedürfnisse
  • Offenheit gegenüber anderen Kulturen
  • Keine Scheu in Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Engagement für die Belange des Jugendlichen
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Gewisse zeitliche Flexibilität
  • Eine stabile private bzw. persönliche Situation

Wichtige Voraussetzungen:

  • Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
  • Bereitschaft, Schulungen und Qualifizierungen von Fluchtraum zu durchlaufen

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