Abgehängt?! - Junge Geflüchtete in der Coronapandemie

Junge Geflüchtete in Coronazeiten – Welche Folgen hat die Pandemie für ihren Alltag und ihre Lebensperspektiven?

In unserer Beratung und unseren Projekten begegnen wir täglich jungen Menschen mit Fluchterfahrung, deren Leben durch die Pandemie erheblich beeinträchtigt wird.

In nahezu allen Lebensbereichen erleben die jungen Menschen massive Einschränkungen. Werden sie in Pandemiezeiten abgehängt - mit weitreichenden Folgen für ihre Lebensperspektive?

Dieser Frage gehen wir in unserer Artikelreihe „Abgehängt?! – Junge Geflüchtete in der Coronapandemie“ nach.

Grundlage sind Erfahrungen aus unseren Beratungsstellen, aus dem Lotsenprogramm und die vielen Berichte junger Menschen, die sich mit ihren Anliegen an uns wenden.

Teil 5: Wegfall von Angeboten hinterlässt große Lücke im Alltag junger Menschen

Im letzten Jahr konnten etliche außerschulische Angebote, die von jungen Menschen regelmäßig genutzt werden, nicht stattfinden. Für junge Geflüchtete bedeutet das Wegbrechen von Sprachkursen, Sprachcafés, Freizeitangeboten und Begegnungsorten eine einschneidende Lücke in ihrem Alltag. Darüber haben wir mit Mitarbeitenden von Jugendeinrichtungen und jungen Geflüchteten gesprochen.
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Teil 4: Ramadan in der Pandemiezeit – es fehlt die Gemeinschaft

Der muslimische Fastenmonat Ramadan hat begonnen. Wir haben dies zum Anlass genommen, um einmal zu schauen, ob und wie sich die Pandemie auf unsere Ratsuchenden bzw. auf die Feierlichkeiten des Ramadans auswirkt.
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Teil 3: COVID-19 und andere gesundheitliche Herausforderungen für junge Geflüchtete

Im dritten Teil unserer Reihe soll es um die Gesundheit junger Geflüchteter gehen – Gesundheit im umfassenden Sinn als körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden. Die Corona-Pandemie ist eine Gefährdung für die Gesundheit von uns allen – unabhängig von unserer Herkunft oder Geschichte. Zwar sind vor allem ältere Menschen gefährdet, bei Ansteckung schwere Verläufe der Krankheit zu entwickeln. Doch mit der Verbreitung der neuartigen Coronavirus-Mutationen sind nun auch vermehrt junge COVID-Erkrankte auf den Intensivstationen.
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Teil 2: Berufliche Bildung im Lockdown - Folgen der Corona-Pandemie für junge Geflüchtete in Praktika, Ausbildungen, Berufsschule und Nebenjobs

Im zweiten Teil unserer Reihe geht es um die Auswirkungen der Pandemie auf Ausbildungsplätze, Bewerbungsprozesse, Berufsschule und Nebenjobs. Für den Artikel sprachen wir mit Birgit Allen von “Ausbildung - Bleib dran!”, mit Markus Siebert, dem Willkommenslotsen der Handwerkskammer, und mit Ali Issa, Honorarkraft in unserem Beratungscafé.
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Teil 1: Wohnen als sicherer Ort für junge Geflüchtete in Coronazeiten?

Die Vorgaben „bleibt Zuhause“, „reduziert die sozialen Kontakte“ und „geht nur aus der Wohnung, wenn ihr unbedingt müsst“ sind sinnvolle Maßnahmen, um die Covid-19 Pandemie einzudämmen. Aber was bedeutet das, wenn junge Menschen mit Fluchterfahrung in einer Sammelunterkunft leben, trotz intensiver Suche keine eigene Wohnung finden, Freund*innen wegen der Kontaktbeschränkungen nicht treffen können? (…. )
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