Presseberichte

Junge Menschen mit Fluchterfahrung planen ihr eigenes Schulungsprogramm!

Pressemitteilung von Fluchtraum Bremen e.V., 23.10.2019

Die Schulungsreihe WE, THE FUTURE – Wissen, die sich an junge Menschen mit Fluchterfahrung zwischen 16 und 27 Jahren richtet, geht in die zweite Runde. Nachdem im Sommer die Themen „Rassismus“ und „Ankommen in Deutschland“ im Fokus standen, wird es im November einen Workshop zum Thema „Meine Rechte in Deutschland“ (09.11.) und einen Workshop zum Thema „Frauen-Bewegung und Frauen-Rechte“ (16.11.) geben.

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Patenschaften für Geflüchtete - Vom Vormund zum Freund: Eine besondere Bremer Flüchtlingsgeschichte

Bericht im Weser-Kurier von Kornelia Hattermann, 05.10.2019

Ebrima Touray kam als 16-Jähriger aus Gambia nach Bremen. Sein ehemaliger Vormund, Robert Stracke, ist heute Freund und Vaterfigur für den Geflüchteten. Wo ist es geblieben, das Gefühl, dass neue Mitbürger aus fremden Kulturen das Leben bereichern?, fragt sich Robert Stracke. Heute stünden vor allem die Probleme durch den Zuzug von Geflüchteten im Mittelpunkt. Er empfindet es als Gewinn, dass er 2015 Ebrima Touray kennengelernt hat. Der 16-Jährige kam als unbegleiteter Flüchtling aus Gambia nach Bremen, Robert Stracke wurde sein Vormund bis er 18 war – heute sind sie Freunde.

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Fluchtraum geht auf Distanz. Bremer Verein kritisiert AfD-Abgeordneten Peter Beck

Bericht im Weser-Kurier von Ralf Michel, 11.09.2019

2014 standen Peter Beck und der Verein Fluchtraum in engem Kontakt. Jetzt distanziert sich der Verein von dem heutigen AfD-Bürgerschaftsabgeordneten. Dieser habe einen erstaunlichen Wandel vollzogen. Es gab eine Zusammenarbeit zwischen Peter Beck und dem Verein Fluchtraum Bremen, bestätigt die Leiterin des Vereins, Dagmar Koch-Zadi. 2014 war das. Da habe er über die Vermittlung des Vereins die Patenschaft für einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aus Somalia übernommen. Als engagiert, verständnisvoll und wertschätzend gegenüber den Jugendlichen habe man ihn damals wahrgenommen. „Aber er hat sich nicht in unserem Verein engagiert und er ist auch kein Vereinsmitglied.“

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Hilfe im Alltag - Beratungscafé bietet Ausflüge für Geflüchtete in Bremen an

Bericht im Weser-Kurier von Kornelia Hattermann, 20.07.2019

Freiwillige vom Beratungscafé des Vereins Fluchtraum bieten Ausflüge für junge erwachsene Flüchtlinge in Bremen an. Sie sollen so die Orte in der Stadt kennenlernen, die sie für sich nutzen können. Manchmal braucht es gar nicht viel: 900 Euro aus dem Stadtteilfonds spendierte die Sozialsenatorin dem Verein Fluchtraum für Ausflüge mit jungen Geflüchteten unter dem Motto „Bremen kennenlernen“ – für die jungen Leute, die sich in der Hansestadt nicht auskennen, ein Gewinn.

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Junge Geflüchtete in Bremen - Sie suchen Antworten

Bericht in der Taz Nord von Stefan Simon, 15.04.2019

Junge Geflüchtete wollen wissen, was die Deutschen von ihnen erwarten und warum oft schlecht über sie gesprochen wird. Also drehten sie einen Film.
Sechs junge Geflüchtete aus Afghanistan, Somalia, Syrien und Eritrea stellten sich diese Fragen: Was ist Integration? Warum wird so viel so schlecht über Geflüchtete gesprochen? Was wird von mir erwartet, damit ich als integriert gelte?
Um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, drehten die jungen Männer einen Film. Die Idee dazu entstand im Rahmen des Workshops „We, the Future“ von dem Verein Fluchtraum Bremen.

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Einladung zur Premiere des Films Wir haben uns einige Fragen gestellt…

Pressemitteilung von Fluchtraum Bremen e.V., 21.03.2019

Im Rahmen des Projekts „WE, THE FUTURE“, das Fluchtraum Bremen e.V. in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. und der Medienwerkstatt des Kulturzentrums Schlachthof durchgeführt hat, haben junge Geflüchtete einen bemerkenswerten Film geschaffen, der nun erstmals öffentlich gezeigt wird.
Der Film Wir haben uns einige Fragen gestellt… ist von sechs jungen Teilnehmern mit Fluchthintergrund in der Zeit von Oktober 2018 bis Februar 2019 gemeinsam geplant und umgesetzt worden.

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Neue Angebote für junge Geflüchtete

Bericht im Weser-Kurier von Kristin Hermann, 21.07.2018

In der Jugendhilfe bekommen minderjährige Geflüchtete häufig ein engmaschiges Betreuungsangebot. Fallen sie mit dem Eintreten der Volljährigkeit dort heraus, ist aber nicht automatisch auch ihr Bedarf an Beratung verschwunden. Sie stehen dann häufig alleine vor den Herausforderungen des Erwachsenwerdens: In der eigenen Wohnung leben, eine Ausbildung beginnen und Kontakt zu anderen Bremern finden, sind nur einige Dinge, die sie dann ohne jegliche Hilfe meistern müssen.
Um den Übergang in die Selbstständigkeit zu unterstützen, hat der Verein Fluchtraum Bremen in Abstimmung mit der Sozialbehörde, dem Jugendamt sowie mit Jugendhilfeeinrichtungen und Akteuren der offenen Jugendarbeit in der Stadt ein Konzept für ein neues Beratungs- und Begegnungszentrum entwickelt.

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Endet Unterstützung zu früh? Sorge um Betreuung junger Flüchtlinge

Bericht im Weser-Kurier von Ralf Michel, 29.04.2018

Jungen unbegleiteten Flüchtlingen steht qua Gesetz die Hilfe des Jugendamts zu. Die jedoch endet, wenn sie 18 sind. Oder spätestens mit 21. Zu früh, findet der Verein Fluchtraum. Nach derzeitigem Stand werden in diesem Sommer 810 junge Flüchtlinge die Bremer Berufsschulen verlassen. Da bei weitem nicht alle den nahtlosen Übergang in eine Ausbildung schaffen werden, bemühen sich die zuständigen Behörden um ein ganzes Paket von Maßnahmen für den weiteren Werdegang der jungen Leute. Schon das ist eine Mammutaufgabe. Greift aber trotzdem noch zu kurz, sagen Claudia Schmitt und Detlev Busche vom Verein Fluchtraum.

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