Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen und Netzwerkarbeit

Gemeinsam für junge Geflüchtete

Fluchtraum Bremen e.V. arbeitet eng mit den zuständigen Stellen bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, dem Jugendamt, Casemanagement, Sozialzentren zusammen und nimmt regelmäßig an Fachgruppen teil (Begleitgruppe umA; Begleitgruppe Vormundschaften).
Zu unserem Netzwerk gehören Jugendhilfeeinrichtungen, Akteure aus der Jugend- und Flüchtlingsarbeit (z.B. Jugendberufsagentur, Bremer Flüchtlingsrat, Zuflucht e.V., Bremer Jugendring, Jugendhaus Buchte, Bremer Beratungsbüro für Erziehungshilfen/BeBeE, AVA, IQ-Netzwerk) und Migranteninitiativen  (z.B. Flüchtling für Flüchtling, Somalischer Verein, Guineischer Verein für Integration und Bildung in Deutschland, Help a Refugee, Afghanischer Kulturverein).
Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern beteiligt sich Fluchtraum Bremen e.V. aktiv an den öffentlichen Debatten rund um das Thema Flucht und Migration und setzt sich für die Interessen und Rechte der jungen Geflüchteten ein. Themen wir menschenwürdige Unterbringung, Zugang zu Schule und Ausbildung, sicherer Aufenthalt, Ausbildungsperspektiven und finanzielle Absicherung stehen dabei im Vordergrund.
Zur Weiterentwicklung der fachlichen Arbeit arbeitet Fluchtraum Bremen e.V. in überregionalen Projektzusammenhängen. Aus der Mitarbeit im bundesweiten Projekt „Do it! Transfer Plus“, gefördert über AMIF/BAMF  (Juni 2015 bis Juni 2018) ist das „Handbuch für die Arbeit mit ehrenamtlichen Vormund*innen“ entstanden. Von Juli 2017 bis Dezember 2018 war der Verein Kooperationspartner im Projekt „Ehrenamtliche Vormundschaften – eine Chance für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“, das vom Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wurde. Das Kompetenzzentrum hat die fachliche Arbeit durch wissenschaftliche Begleitung unterstützt.  Projektergebnis ist die Broschüre „Junge Geflüchtete beim Übergang ins Erwachsenenleben begleiten“. Die Kooperation mit dem Kompetenzzentrum wird in 2019 fortgesetzt und mit wissenschaftlicher Begleitung eine Schulungsreihe für junge Geflüchtete sowie Empowerment-Workshops durchgeführt.