Ich werde Mentor_in

Warum einen Geflüchteten begleiten?

Was brauchen junge Flüchtlinge in den ersten Wochen nach ihrer Ankunft in einem fremden Land? In den Einrichtungen, in denen sie leben, übernehmen Betreuungspersonen die Organisation des Alltags, ihnen fehlt jedoch oft die Zeit sich intensiv um jede_n einzelne_n Mitbewohner_in zu kümmern. Kontakte zu den Mitbewohner_innen gestalten sich auch aufgrund der Sprachbarrieren schwierig. Um hier anzukommen ist vor allem menschliche Begegnung wichtig. Die meisten Jugendlichen wünschen sich einen Menschen vor Ort, zu dem sie Vertrauen aufbauen und mit dem sie über ihre Probleme sprechen können; einen Menschen, der ihnen das Gefühl gibt, willkommen zu sein und der sie dabei unterstützt, Zugang zu dieser neuen, für sie völlig fremden Welt zu finden.

Meine Aufgaben als Mentor/in?

  • Zuhören, beraten, Verständnis zeigen
  • Nahebringen der hiesigen Kultur, die Stadt zeigen
  • Unterstützung beim (Deutsch)lernen, evt. Hausaufgabenhilfe
  • „Neue Türen“ öffnen
  • Später ggf. Hilfestellung bei der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz und einer eigenen Wohnung

Was ist hilfreich für mein Engagement?

  • Freude am Umgang mit Jugendlichen
  • Bereitschaft, Zeit mit dem Jugendlichen zu verbringen
  • Empathie für den Jugendlichen, seine Interessen und Bedürfnisse
  • Offenheit gegenüber anderen Kulturen
  • Keine Scheu in Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Engagement für die Belange des Jugendlichen
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Gewisse zeitliche Flexibilität
  • Eine stabile private bzw. persönliche Situation

Wichtige Voraussetzungen:

  • Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
  • Bereitschaft, Schulungen und Qualifizierungen von Fluchtraum zu durchlaufen

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