Unser Erfahrungsbericht – Max und Alhassane

Die Mentorenschaft besteht seit September 2018

Foto: Max und Alhassane im Riesenrad, im Hintergrund der Bremer Freimarkt.Was ich noch zu mir sagen möchte

Alhassane: Ich komme aus Guinea und wohne seit eineinhalb Jahren in Bremen.

Deswegen habe ich mich für das ehrenamtliche Engagement als Mentor entschieden

Ich mache relativ viel neben meinem Studium. Irgendwann habe ich mir dann mal Gedanken darüber gemacht wie viel davon anderen Menschen wirklich hilft. Als ich merkte, dass da relativ wenig drunter fällt, habe ich mich dazu entschieden Mentor zu werden.

Deswegen habe ich einen Mentor gesucht

Ich habe mir einen Mentor gewünscht, um die Sprache schneller zu lernen. Außerdem habe ich mir von einem Mentor erhofft, dass er mir mit meinen Schulaufgaben bei Verständnisproblemen helfen kann.

Das finde ich an meinem Mentor besonders gut

Mein Mentor ist eine gute Person, ist freundlich und hat ein gutes Herz. Er ist auch sehr nett.

Das macht mir besonders viel Freude in meinem Engagement

Ich freue mich jedes Mal darauf, Alhassane zu besuchen, weil er ein super guter Freund für mich ist und ich einfach gern Zeit mit ihm verbringe. Der ist echt lustig. Ich finde es auch cool, von
Zeit zu Zeit die Kumpels von Alhassane kennenzulernen. Das sind immer witzige Runden.

Das macht mir Sorgen

Ich mache mir Sorgen, wenn ich das Gefühl habe, dass Alhassane viel Stress z.B. aufgrund von Schwierigkeiten in der Schule oder mit dem Amt hat. Dann merke ich meistens, dass es ihm emotional schlecht geht und das fühlt sich dann natürlich im Umkehrschluss für mich auch nicht gut an. Und natürlich mache ich mir von Zeit zu Zeit Sorgen darum, dass er weiterhin in Deutschland bleiben kann.

Das hat mir in meinem Engagement geholfen

Alhassane hat früh angefangen, mir zu vertrauen. Er ist wirklich offenherzig und hat kein Problem damit a) meine Freunde kennenzulernen und b) mich seinen Freunden vorzustellen.

Am Anfang habe ich mich einmal mit Niklas, Alhassanes ehemaligem Betreuer, unterhalten. Das hat mir dabei geholfen, seine Aufenthaltssituation besser nachzuvollziehen.

Diese Geschichte habe ich in meinem Engagement erlebt

Einmal hatte ich ein Gespräch mit Alhassane, in dem er sich mir ein Stück weit anvertraut hat. Das hat mir auf einer menschlichen Ebene wirklich viel gezeigt und bedeutet mir heute noch viel.

Diese Geschichte habe ich mit meinem Mentor erlebt

Foto: Der Bremer Freimarkt bei Nacht von oben.Mit meinem Mentor war ich das erste Mal in meinem Leben auf dem Freimarkt in Bremen.

An dem Abend haben wir Schmalzkuchen probiert und waren auf dem Riesenrad. Das war lecker und cool! Ein paar Wochen später waren wir zusammen auf dem Weihnachtsmarkt in der Bremer Innenstadt.

Wir haben auf dem Domshof Kinderpunsch getrunken (sehr lecker) und haben den Schlachtezauber besucht. Das hat Spaß gemacht.